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Josef Mohren

 

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Josef Mohren

Der Stolperstein für Josef Mohren wurde am 11. Juni 2015 vor dem Haus Patternhof 12 in Eschweiler verlegt, unter großer Anteilnahme seiner Nachkommen, darunter auch seine jetzt 94-jährige Tochter Elisabeth.

Text für den Stolperstein:
HIER WOHNTE
JOSEF MOHREN
JG.1887
VERHAFTET 1944
"RUNDFUNKVERBRECHEN"
SACHSENHAUSEN
ERMORDET 1945

Kurzbiographie

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Josef Mohren, als Soldat im 1. Weltkrieg schwer kriegsbeschädigt, war verheiratet und Vater von acht Kindern, von Beruf war er Schlosser bei der Reichsbahn. Ab 1924 war er für die KPD Mitglied des Eschweiler Stadtrats (KPD-Listenplatz 2). Zeitungsberichten der damaligen Zeit ist zu entnehmen, dass er ein engagierter Debattenredner war. Mohren trat aber bald aus der Kommunistischen Partei aus und kandidierte 1929 nicht mehr. In der Nazi-Zeit wurde er, weil er „Feindsender“ hörte, wahrscheinlich von einem Nachbarn denunziert. Er wurde nachts von der Gestapo abgeholt und ins KZ Sachsenhausen gebracht. Beim Abtransport nach der Auflösung des Lagers im April 1945 wurde Mohren nach Zeugenberichten ermordet.

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