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Regina Kaufmann

 

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Regina Kaufmann

Ein Stolperstein für Regina Kaufmann wurde am 11. Juni 2015 in Eschweiler an der Odilienstraße 40 verlegt werden, am Beginn einer Stichstraße zum Senioren- und Betreuungszentrum der Städteregion Aachen (SBZ). Dort war früher der Eingang zum Kreispflegehaus.

 

Text für den Stolperstein:

HIER WOHNTE
REGINA KAUFMANN
JG. 1880
EINGEWIESEN 1941
JACOBY'SCHE ANSTALT BENDORF-SAYN
DEPORTIERT 1942 IZBICA
ERMORDET

 

 

Kurzbiografie

Die mental behinderte Tochter von Esther und Marcus Kaufmann (sie wohnten in der Dürener Straße), geboren am 27. März 1880, lebte bis 1941 im Kreispflegehaus Eschweiler (heute Senioren- und Betreuungszentrum der Städteregion Aachen). Die Familie Kaufmann stammte aus Weisweiler, Reginas Eltern waren bereits 1912 und 1929 gestorben. Regina Kaufmann musste am 28. Juli 1941 in das Sammellager für Juden am Friedhofsweg umziehen, am 12. August 1941 bekam sie einen Platz in der jüdischen Pflegeanstalt Bendorf-Sayn bei Koblenz. Von dort wurde sie am 22. März 1942 zusammen mit vielen anderen Patienten nach Izbica deportiert, einem Ghetto im Osten von Polen, in der Mitte der Bahnstrecke zwischen den Vernichtungslagern Belzec und Sobibor gelegen.

In der Geschichte der Stadt Bendorf ist zu lesen: „Die jüdischen Bürger Bendorfs und damit auch die Patienten der Jacoby'schen Heilanstalt wurden selektiert, auf dem Sayner Bahnhof in Güterwaggons gepfercht und nach Koblenz zum Sammeltransport gebracht. Nach den Akten der Geheimen Staatspolizei Koblenz fand der erste Transport am 22.3.1942 statt. Unter den 337 Opfern waren 105 jüdische Menschen aus Bendorf, darunter viele aus Sayn“. Eines der Opfer war Regina Kaufmann aus Eschweiler.

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