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Sara Sophie Friedlaender

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Sara Sophie Friedlaender

Ein Stolperstein für Sara Sophie Friedlaender wurde am 11. Juni 2015 in Eschweiler verlegt, vor dem Haus Marienstraße 12.

Text für den Stolperstein:
HIER WOHNTE
SOPHIE FRIEDLAENDER
JG. 1884
DEPORTIERT 1942
IZBICA
ERMORDET


Kurzbiographie von Sara Sophie Friedlaender

Im Haus Marienstraße 12 (der Metzgerei Hermann Moses) lebte auch die alleinstehende Sara Sophie Friedlaender, geboren am 30. Januar 1884. Sie war das letzte noch in Eschweiler wohnende Mitglied der Kaufmannsfamilie Friedlaender. Sie war von Beruf Hausgehilfin in der Familie des Kaufmanns Albert Levy in der Judenstraße. Ihre Eltern Josefine und Emil Friedlaender, die 1909 und 1914 gestorben waren, hatten ein Geschäft für Manufakturwaren, Marktstraße 1. Sophies in Köln wohnender Bruder Otto kam 1941 im Ghetto Lodz ums Leben, das Schicksal mehrerer weiterer Brüder ist noch ungeklärt. Sophie Friedlaender musste ab August 1941 im Sammellager für die Eschweiler Juden am Friedhofsweg im Stadtteil Pumpe-Stich leben. Am 22. März 1942 wurde sie ins Ghetto Izbica deportiert. Sie starb entweder dort oder bald darauf in einem Vernichtungslager. Sophie Friedlaender wurde 58 Jahre alt.

 

 Sara Sophie Friedlaender im Personenarchiv

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