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Wilhelmine Hertz

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Wilhelmine Hertz

Für Wilhelmine Hertz wurde im Dezember 2014 ein Stolperstein dort verlegt, wo früher das Haus Uferstraße 29 stand. Das Bild oben entstand bei der Verlegung.


Auf dem Stolperstein steht:
HIER WOHNTE
WILHELMINE HERTZ
JG. 1864
FLUCHT 1938 HOLLAND
INTERNIERT WESTERBORK
DEPORTIERT 1943
SOBIBOR
ERMORDET 9.4.1943


Kurzbiografie


Wilhelmine Hertz stammte aus Boslar bei Jülich, wo sie 1864 geboren wurde. Sie war die unverheiratete Schwester von Elise Lucas geb. Hertz. Sie wohnte ab 1928 im Haushalt der Familie Lucas, Uferstraße 29, und flüchtete gemeinsam mit Selig und Elise Lucas zunächst 1938 nach Vaals, dann nach Amsterdam. Wilhelmine Hertz wurde zunächst im Lager Westerbork interniert, am 9. April 1943 im Vernichtungslager Sobibor ermordet.

Für ihre Schwester Elise Lucas geborene Hertz und deren Mann Selig Lucas wurden an gleicher Stelle bereits 2011 Stolpersteine verlegt. Beide sind ebenfalls in der Shoa umgekommen. Das Ehepaar wohnte nach der Flucht aus Eschweiler zunächst gemeinsam mit Wilhelmine Hertz in Amsterdam, in einem Wohnblock in der Nähe der Amstel. Alle drei wurden nach dem Einmarsch der deutschen Armee in den Niederlanden verhaftet und nach Westerbork deportiert. Selig Lucas starb, als er nach Deventer gebracht wurde, ob zu einem Verhör, einem Arztbesuch oder einem Arbeitseinsatz, ist nicht bekannt. Elise Lucas wurde am 20. Juli 1943, also mehr als drei Monate später als ihre Schwester, in das Vernichtungslager Sobibor gebracht und dort ermordet.

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